Francesco Clemente

Tarot

, 2011
  • Material
    Kaltnadelradierung
  • Herstellungsmethode
    signiert und nummeriert
  • Auflage
    50
  • Maße
    20 x 28 cm mit Weißrand, Motivgröße: 14 cm x 24 cm
  • Details zum Rahmen
    Edler handgefertigter Ahornholzrahmen, gewachst, mit 10 mm Distanzleiste, Außenmaße des Rahmens: ca. 24,4 x 32,4, staubdicht verklebt. Mit schmaler Leiste und rückseitiger Vorrichtung zum einfachen Aufhängen.
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Über den Künstler

Ist er nicht in New York, so trifft man den italienisch-amerikanischen Künstler Francesco Clemente in seiner zweiten Heimat Varanasi in Indien an. Seit den 70er Jahren ist er fasziniert von dem Land und dessen Spiritualität. Während seines Architekturstudiums in Rom begann der junge Clemente als Autodidakt mit der Kunst – und galt wenige Jahre später als Erneuerer der figurativen Malerei. Seine Teilnahme an der Venedig-Biennale im Jahr 1980 machte ihn international bekannt. Nach seinem Umzug in die USA etablierte er sich in den illustren New Yorker Kunstkreisen und gehörte mit Andy Warhol und seinem Nachbarn Jean-Michel Basquiat zu den wohl einflussreichsten Kreativen der Metropole. Die erste große amerikanische Ausstellung seiner Werke realisierte 1986 das John & Mable Ringling Museum of Art in Sarasota, Florida. Die Frankfurter Schirn widmete ihm 2011 eine Soloschau. Ob in den Sammlungen des MoMA und des Guggenheim Museum in New York oder der Deutschen Bank und des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt am Main – die Liste der Kunstinstitutionen, in denen Francesco Clemente vertreten ist, ist lang.

Über die Edition

Salman Rushdie, Allen Ginsberg, Scarlett Johansson oder Jasper Johns – wie das Who's who der New Yorker Kunst- und Kulturszene liest sich die Tarot-Serie von Francesco Clemente. Drei Jahre arbeitete der Künstler an diesem Zyklus, setzte sich intensiv mit Tarot auseinander und studierte Kartensätze verschiedener Jahrhunderte. Eine Sanduhr ziert Clementes Sammleredition, der der Kunstkatalog „The Tarots“ beigelegt ist. Die Kaltnadelradierung ist zeitgleich mit jenen Tarot-Karten entstanden, die 2011 in einer Einzelausstellung des Künstlers in den Florentiner Uffizien gezeigt wurden. Das Motiv spiegelt Clementes Interesse an existenziellen Themen der Menschheit wie Liebe, Tod und Vergänglichkeit wider. Folgt man einem Tarot-Legemuster, ist in der Sanduhr oben die Zukunft verortet, in der Mitte die Gegenwart und unten die Vergangenheit. Oben wartet also der Tod, versinnbildlicht durch Totenköpfe und schweres Handwerksgerät. Verbunden ist er durch eine Perlenkette mit der Liebe (Herz und Ring) sowie dem Leben (Blume und Ei). Clemente deutet damit den ewigen Kreislauf des Lebens an.

Ausstellungen (Auswahl)

2015: The Pellizzi Family Collections, Mana Contemporary
2014-2015: Francesco Clemente: Inspired by India, Rubin Museum of Art, New York
2014: Francesco Clemente, Mary Boone Gallery, New York; Francesco Clemente - India, Beloved
Galerie Bruno Bischofberger, St. Moritz; Francesco Clemente, Casamadre Arte Contemporanea, Neapel; Francesco Clemente
2013-2014: The Chinese Shadows and Selected Watercolors, James Cohan Gallery, Schanghai
2013: Francesco Clemente: Tents, Blain Southern, Berlin; Francesco Clemente, Thomas Ammann Fine Art, Zürich; Francesco Clemente, “Clemente > Brazil > Yale”, Yale School of Art, 32 Edgewood Gallery, New Haven
2012-2013
Francesco Clemente, Mandala for Crusoe, Blain Southern, London
2012: "Ménage à Trois - Warhol, Basquiat, Clemente", Federal Art and Exhibition Hall, Bonn
2011: Francesco Clemente, The Tarots, Uffizi Gallery, Florenz; Francesco Clemente, Palimpsest, Schirn Kunsthalle, Frankfurt

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