Georg Herold

Image Perdu 1

, 1998
  • Material
    Xeroxkopie mit Marker, mittig gefaltet, vorne signiert und nummeriert
  • Herstellungsmethode
    Zur Edition gehört das Künstlerbuch „Image Perdu, 1“ aus der édition séparée, Nr. 7
  • Auflage
    50
  • Maße
    16,5 x 22 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter Ahornrahmen mit 10 mm Distanzleiste, nussbraundunkel, gewachst. Außenmaße des Rahmens: ca. 31 cm x 24 cm; mit schöner schmaler Leiste: 1cm breit, 2,5 cm tief.
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Über den Künstler und die Editionen

„Kunst muss heiter sein“, so beschreibt Georg Herold seinen Part in der Kunst. Er bemüht sich erfolgreich darum, „eine gewisse Stimmung zu erzeugen und trotzdem Haltung zu bewahren.“ Der Künstler, 1977 bis 1983 ein Schüler Sigmar Polkes, stellte Anfang der Achtziger Jahre zusammen mit Martin Kippenberger, Werner Büttner und Albert Oehlen radikal und sarkastisch Kunst und Kunstbetrieb in Frage – und eben mit Humor. Diesen hält er starren Selbst- und Weltbildern entgegen. Er sucht sich ungewöhnliche Werkstoffe für seine Arbeiten, darunter Dachlatten, Knöpfe und Kaviar. Herold selbst nennt sie „dummes Material“, denn sie sind historisch nicht besetzt. Die hier gezeigten 2 Editionen liegen den Künstlerbüchern „Image Perdu“ (1 und 2) bei, die in den Jahren 1997/98 im Salon Verlag entstanden sind. Sie gehen auf Zeichnungen mit Kaviarkörnchen und farbigen Kartoffeldruck zurück – beide sind penibel durchnummeriert, jeder Stempel und beim Beluga tatsächlich jedes einzelne Ei. Hier das Luxus-, dort das „arme Leute“-Material – auch hier zeigt sich: Georg Herold ist ein fröhlicher Anarchist, der seinen eigenen künstlerischen Regeln folgt.

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