Getulio Alviani

Ohne Titel

, 1977
  • Material
    Siebdruck
  • Herstellungsmethode
    vorderseitig signiert
    geringfügige Alterungsspuren vorhanden
  • Auflage
    230
  • Maße
    28 x 28 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter schwarzer Holzrahmen, inkl. Passepartout, mit 10mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 40,2 x 40,2 cm. Inkl. rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über den Künstler

Getulio Alviani (1939‒2018) war ein italienischer Maler, Objektkünstler sowie Vertreter der Op-Art bzw. der kinetischen Kunst. Er schuf abstrakte Arbeiten sowohl in reduziertem Schwarz-Weiß als auch in einer Vielfarbigkeit, die an durch ein Prisma fallendes Licht gemahnt. In Mailand freundete er sich 1963 mit Lucio Fontana an, außerdem arbeitete er mit Max Bill und Josef Albers zusammen. 1964 wurde er auf die Biennale in Venedig eingeladen, ein Jahr später war er in der wegweisenden Ausstellung „The Responsive Eye“ vertreten, die das New Yorker MoMA zur kinetischen Kunst ausrichtete ‒ sein Durchbruch.

Auch in Alvianis 1977 entstandenem Siebdruck spielt Licht eine wichtige Rolle: Die vertikal verlaufenden schwarzen Linien wirken, als würden sie von einem Lichtstrahl durchbrochen – ein typisches Werk der Op-Art!

Über die Edition

„Es gibt wohl inmitten der Langeweile wenig Langweiligeres als die krampfhafte Bemühung ,fortschrittlicher‘ Kreise um den verharmlosten und salonfähig zurechtgestutzten Avantgardismus. Neben den Ahnungslosen rasen die Ewig-Verspäteten von Vernissage zu Konzert und bedienen sich aller Hilfsmittel zur Beseitigung der Verdauungsbeschwerden beim vorsichtigen Genießen der ‚modernen‘ Kunst“ ‒ so beginnt das 1958 von 30 Künstlern und Intellektuellen unterschriebene „Manifest gegen den Avantgardismus“. Treibende Kraft dahinter ist der aus Ungarn stammende Basler Kunsthändler, Sammler und Psychoanalytiker Carlo Laszlo.

Es ist bezeichnend, dass es auch Laszlo ist, der nur zwei Jahre später und in Fortsetzung dann noch einmal 1965 und 1977 ein Sammelportfolio ediert, das unter dem Titel „La Lune en Rodage“ insgesamt 180 Kunstwerke führender Künstler der europäischen Avantgarde zwischen den 1920er und den 1970er Jahren präsentiert. Die heute hier vorgestellten Arbeiten sind eine Auswahl aus den drei Ausgaben. Visuell eindrucksvoll erinnern sie an die Aufbruchstimmung und den Willen zur Erneuerung jener Jahrzehnte.

Ausstellungen (Auswahl)

2018, On View, Dellupi Arte, Mailand
2018, Sérigraphies, Galerie Denise René, Paris
2017, Thinking Machines Art and Design in theComputer Age, 1959–1989,The Museum of Modern Art
2017, MAZZOLENI INVITES: DIMOREGALLERY | (UN)COMFORT ZONE, Mazzoleni, London
2017, Summer Group Show, Jerome Zodo Gallery, London
2015, ZERO Italia, Stefan Hildebrandt Gallery, St. Moritz
2009, Cromofobie - Percorsi del Bianco e del Nero nell'Arte Italiana Contemporanea, Museo d'Arte Moderna e Contemporanea Ex Aurum, Pescara, Italien
1966, Recent Acquisitions: Painting and Sculpture, The Museum of Modern Art
1965, The Responsive Eye, The Museum of Modern Art, New York

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