Paula Doepfner

Feeling tomorrow like I feel today

, 2018
  • Material
    Getrocknete Blüten, Pigment, gepresst hinter Glas
  • Herstellungsmethode
    Jede Edition ist ein Unikat
  • Auflage
    10
  • Maße
    35 x 28 x 2 cm
  • Details zum Rahmen
    Die Arbeit ist fertig gerahmt. Die Rahmung aus Glas wurde speziell für diese Arbeit von der Künstlerin gefertigt und beinhaltet eine Hängevorrichtung.
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„Anders und besser Mensch zu werden“, das und nichts weniger hat sich die Künstlerin Paula Doepfner in Anlehnung an Robert Musil vorgenommen. Dafür erfindet sie immer neue poetische Versuchsanordnungen in ihren Werken, mit denen sie die Sensibilität für die eigenen, inneren Erfahrungen schärfen möchte. So verarbeitet sie beispielsweise Träume in intuitiven Zeichnungen und schafft dadurch eine neue Wahrnehmungsebene für ihre Erinnerungen. Oder sie gefriert persönliche Notizen, neurowissenschaftliche Forschungsberichte, Reflexionen von Dichtern wie Fernando Pessoa in Eisblöcken, um sie im Schmelzprozess wieder freizugeben – als Zeichen des fortlaufenden Veränderungsprozesses, in dem wir uns
befinden. Das rührt manchen Betrachter zu Tränen. Die Werke der Künstlerin wurden auf der Kunstmesse abc, bei Max Hetzler, bei A Foundation Liverpool oder in der Temporären Kunsthalle Berlin präsentiert.
Die Werke Paula Doepfners erreichen uns als Betrachter nicht nur gedanklich, sondern ebenso emotional. Das spiegelt auch ihre exklusiv für MADAME und artflash entstandene Arbeit wider. „Ich möchte mit der gepressten Blüte den Moment festhalten und konservieren“, beschreibt die Meisterschülerin der deutschen Bildhauerin Rebecca Horn eine allzu menschliche Sehnsucht. Den Blüten als organischem Material ist allein schon die Vergänglichkeit eingeschrieben. Diese „Verletzlichkeit“ wiederholt sich in den gesprungenen Glasscheiben, die beidseitig Blüten und Pigmentfarbe festhalten. So steckt in dieser Bild gewordenen Gewissheit nichts Vergebliches, sondern vielmehr Schönheit und Trost!

Ausstellungen (Auswahl)

2018, Next time I see you, Galleria Mario Iannelli, Rom
2017, You and Me, Galerie Tanja Wagner, Berlin
2015: Take It Right Back: Works by Paula Doepfner; Goethe-Institut, Washington
2014: Whatever gets you through the night, it's alright, it's alright, Galerie Tanja Wagner, Berlin; When Lilacs Last in the Dooryard Bloomed, Galerie Laurent Mueller, Paris; Ease your Window Down, Project Space Festival, Berlin;
2013: Rollin' High And Mighty Traps, S2A, New York; Performance with Steve Whipple; Mono-no-aware, Project by Superkaleidoscope, Linden Centre of Contemporary Art, Melbourne; Real Naturally, Kunsthalle Lana, Merano;
2012: „Zeichnungen von Bildhauern“, Kunstverein Mainz; „Plants Talk“, Kunstverein Potsdam; „Discussing Metamodernism“, Galerie Tanja Wagner, Berlin; „Zeichnungen“, Salon Dahlmann, Berlin; „Try my dear“, Galerie Tanja Wagner, Berlin
2011: „Plants Talk“, Naturhistorisches Museum, Witzenhausen; „Kommen Sie nach Hause“, Köln; „Funkhaus Kunstpreis“, Berlin; „Kunstaktien in den Uferhallen“, Berlin; „But my nerves were kicking“, Ionion Center for the Arts, Griechenland
2010: „Die Tür geht nach Innen auf“, Galerie Tanja Wagner; „glauben, dass…“, Shedhalle Tübingen; „Leben Lieben Leiden“, Kunstverein Celle; „Wrong Love“, A Foundation, Liverpool; „Girloverkill“, Bethanien, Berlin; „More than I can hide“, Kunstverein Östliches Sauerland, Brilon; „Promessus“, Galerie Tanja Wagner, Berlin
2009: „Zeigen, eine Audiotour“, Temporäre Kunsthalle, Berlin; „Access All Areas“, Galerie Max Hetzler, Berlin; „Imke Folkerts Preis“, Greetsiel; Stadtmühle Willisau, Schweiz; „Im Schlaf ohne Schlaf“, St. Johannes Evangelist – Kirche, Berlin

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