Rupprecht Geiger

Edition 2010

, 2009
  • Material
    Serigrafie mit Originalpigmenten, BFK Rives
  • Herstellungsmethode
    Der SammlerEdition liegt eine DVD bei:
    Rupprecht Geiger, Maler im Atelier
    Hg. Archiv Geiger München, Sprache: Deutsch,
    Laufzeit: ca. 145 min, Format: 16:9, in Schmuckhülle.
  • Auflage
    300
  • Maße
    23,5 x 29,5 cm Blattmaß
  • Details zum Rahmen
    Edler, handgefertigter dunkler Nussbaumholzrahmen mit 10 mm Distanzleiste, damit das Blatt schön zur Geltung kommt. Außenmaße des Rahmens: 34 cm hoch, 28 cm breit, Staubdicht hinten verklebt (Museumsqualität).
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Über den Künstler

Die Farbe hatte es ihm angetan. Sie war Rupprecht Geigers einziges Motiv. Yves Klein widmete sich dem Blau, Geigers Kosmos wiederum war das Rot. Die Leuchtspur des Lippenstifts aus einem Care-Paket für seine Frau war der Auslöser seiner Begeisterung für diese Farbe. Zunächst als Architekt tätig, wurde Geiger in der NS-Zeit als „Kriegsmaler“ an die Ostfront geschickt. Heute gilt er als herausragender Vertreter der gegenstandslosen Malerei in Deutschland. Seit den 70er Jahren bannte der Münchner Künstler – in der bayerischen Metropole wurde er 1908 geboren und verstarb mit 101 Jahren – die Farbe Rot immer und immer wieder auf Leinwand, in Nuancen von hellem Gelb bis ins tiefste Violett. Der vierfache documenta-Teilnehmer und Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN 49 setzte auf klare Formen wie Kreise oder Quadrate, die einzig dazu dienen sollten, die Farbe unbeeinflusst hervortreten zu lassen.

Über die Edition

„Schau in die glutrot untergehende Sonne, sie gibt dir Kraft für den nächsten Tag“, forderte Rupprecht Geiger uns schon 1988 auf. Auch in der Sammler-Edition des Hirmer Verlags zieht uns der Meister mit seinem kreisrunden Feuerball in seinen Bann, spielt mit rot-orangenen Farbverläufen bis hin ins leuchtende Gelb. Die Serigrafie stand bei Geiger gleichwertig neben der Malerei. Sie berührt uns nicht nur emotional durch ihre Farbkraft, sondern wirkt auch haptisch durch die Originalpigmente. „Rot macht high“, meinte der Künstler, seiner Energie kann und möchte man sich nicht entziehen. Zur Edition gehört eine DVD des Journalisten und Filmemachers Tilman Urbach, der Geiger zwischen 2005 und 2007 in seinem Münchner Atelier begleitete. Es sind die letzten Filmaufnahmen, die der Maler zugelassen hat.

Ausstellungen (Auswahl)

2014, ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie, Karlsruhe
2013, Grand Palais, Paris
2012, Kunsthalle, Bremen
2008, Neue Nationalgalerie, Berlin; Museum für Gegenwartskunst, Siegen
2007, 2008, Retrospektive zum 100. Geburtstag, Lenbachhaus, München
2002, Biennale, São Paulo
2000, Abstrakte Kunst, Neues Museum, Nürnberg
1999, Zen 49. Fragmente der Erinnerung, Neue Pinakothek, München
1995, Kunst in Deutschland. Werke zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung des Bundes, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Bonn
1988, Staatsgalerie moderner Kunst und Haus der Kunst, München
1985, Akademie der Künste, Berlin
1978, 1998, 2002, 2007, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München
1977, documenta 6, Kassel
1970, Jetzt. Künste in Deutschland heute, Kunsthalle, Köln
1968, documenta 4, Kassel
1967, 1976, Städtische Kunsthalle, Düsseldorf
1964, documenta 3, Kassel
1963, Deutsche Graphik der Gegenwart, Museum Folkwang, Essen
1960, 1966, Biennale, Tokyo
1959, documenta 2, Kassel
1959, 2002, Biennale, São Paulo
1955, ZEN 49, Städtische Galerie im Lenbachhaus, München

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