Sebastian Nebe

Rhododendron

, 2005
  • Material
    Schablithografie
  • Herstellungsmethode
    signiert, nummeriert und datiert
  • Auflage
    10
  • Maße
    10 x 15 auf 20 x 28,5 cm
  • Details zum Rahmen
    Handgefertigter Rahmen aus Ahornholz, inkl. 10 mm Distanzleiste, Außenmaße ca. 24,2 x 32,7 cm. Inkl. Rückseitiger Hängeleiste, staubdicht verschlossen.
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Über den Künstler

In den Werken des Malers Sebastian Nebe ist ein Hauptmotiv auszumachen: der Wald. Allerdings ist dieses mit romantischen Vorstellungen überfrachtete Fleckchen Erde bei ihm nicht ohne Brechungen zu haben. Gleiches gilt für seine Darstellungen von Stränden, Häusern und Hütten. Autowracks, zurückgelassene Decken, Dosen, marode Möbel – der Zivilisationsmüll schleicht sich ein in diese stimmungsvollen Bilder, denen ein Grusel à la David Lynch innewohnt.

1982 im Harz geboren, lebt Nebe heute in Berlin. An der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig absolvierte er ein Meisterschülerstudium bei Astrid Klein und war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2013 wurde er mit dem 10. Kunstpreis der „Leipziger Volkszeitung“ und des Museums der bildenden Künste Leipzig ausgezeichnet, den vor ihm Künstlerkollegen wie Via Lewandowsky oder Neo Rauch erhalten haben.

Über die Edition

Sebastian Nebe gelingt immer wieder ein ganz besonderes Kunststück, das auch an seinem Unikat „Morgenrot” in Öl und seinen Schwarz-Weiß-Grafiken abzulesen ist, die artflash Ihnen heute vorstellt: Er verschafft uns einen Zugang zu verschiedenen Zeitebenen der Orte, die er in den Blick nimmt – in einem einzigen Bild. Wie in einem unsichtbaren Zeitraffer nehmen wir den einst urwüchsigen und jetzt vom Menschen in Besitz genommenen Wald oder das einst bewohnte und jetzt zerstörte Haus wahr. Kunst- und Zivilisationsgeschichte sind spürbar zugegen in Nebes Werken, die nichtsdestominder ganz eindeutig in der Gegenwart verortet sind.

Ausstellungen (Auswahl)

2019, CIRCLUS, Thaler Originalgrafik, Leipzig
2018, Im Osten nichts Neues (mit Andreas Mühe), G2 Kunsthalle, Leipzig; Lindenow #14 – Sonderausstellung DESTILLAT, ehemaliges Neuen Kaufhaus Held, Leipzig; NGORONGORO II, Lehderstraße 34, Berlin
2017 Hundrede og tyve timer i København, Copenhagen Contemporary, Kopenhagen
2016, Die innere Sicherheit, Kunstkreis Hameln; Always Crashing in the Same Car, Galerie Kleindienst, Leipzig; spectrum 2/ about paper, Galerie Eigenheim Weimar/Berlin, Berlin
2015, 21st Art Festival Ornö; Dresdner Biennale; WIN/WIN – Ankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2015, Halle 14, Leipzig
2014, Sebastian Nebe, Salon Rauch, Hamburg; You Get So Alone at Times That It Just Makes Sense (mit Olaf Bastigkeit), Kreuzberg Pavillon, Berlin; salondergegenwart, Hamburg
2013, Ohne Titel: Abstrakt – Konkret – Konstruktiv, Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Leipzig; Der Neue Morgen, 10. Kunstpreis der „Leipziger Volkszeitung“, Museum der bildenden Künste, Leipzig; l’egoiste romantique (mit Sebastian Burger), Centre D’art Passerelle, Brest
2012, Still, Galerie Kleindienst, Leipzig; Natur 3D – Zeitgenössische Kunst im Dialog mit historischen Museumsbeständen, Museum der bildenden Künste Leipzig, Leipzig; Cer variabil, Collectors House, Heerlen; Meisterschülerausstellung, Academy of Visual Arts (HGB), Leipzig
2011, Der romantische Egoist (mit Sebastian Burger), Kunstverein Tiergarten/Galerie Nord, Berlin; After the Goldrush – Realistische Malerei des 21. Jahrhunderts aus Düsseldorf und Leipzig, Kunstverein Speyer, Speyer; HotSpot Berlin. Eine Momentaufnahme, Georg-Kolbe-Museum, Berlin
2010, Der geheime Garten der Nachtigall (mit Claas Gutsche), Galerie Wagner + Partner, Berlin; Die letzten Tage der Unschuld, Galerie Kleindienst, Leipzig; Art Cologne (mit Claudia Angelmaier), Galerie Kleindienst, Köln; Silent Revolution II – Painting and Photography from Leipzig, Kerava Art Museum, Kerava
2008, Die schwarze Hütte, ZINGERpresents, Amsterdam; Art Amsterdam, ZINGERpresents, Amsterdam
2007, The Nature of Things, Art Rotterdam, ZINGERpresents, Rotterdam; FIAC, ZINGERpresents, Paris; NADA Miami, ZINGERpresents, Miami
2006, Bungalow, ZINGERpresents, Amsterdam; bitten. danken. fluchen. grüßen. beten, Brunnenstraße, Berlin

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