Simone Haack

Maskenmann

, 2012
  • Material
    Radierung/Aquatinta
  • Herstellungsmethode
    vorderseitig signiert, datiert und nummeriert
  • Auflage
    20
  • Maße
    Blattmaß: 27 x 19 cm, Bildmaß: 19 x 14,5 cm
  • Details zum Rahmen
    Edler gewachster Ahorn-Holzrahmen, inkl. 10mm Distanzleiste, Außenmaße: 23,9 x 31,6 cm, inkl. rückseitiger Hängeleiste zum einfachen Aufhängen
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Über die Künstlerin

Die Künstlerin Simone Haack (geb. 1978) muss eines ganz sicher besitzen: Empathie. Denn ohne ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen wären die komplexe Gefühlswelten ausstrahlenden Figuren in ihren Werken kaum vorstellbar. „In meiner künstlerischen Arbeit gilt mein vorrangiges Interesse der Visualisierung von Innen- und Parallelwelten“, sagt Haack – und die sind nicht allein im Hier und Jetzt verhaftet. „Obwohl meine Zeichnungen den Regeln einer realistischen Darstellung folgen, etablieren sie eine Realität, die wir mit Träumen, Erinnerung und Imagination assoziieren.“

Die spätere Meisterschülerin von Karin Kneffel studierte nicht nur bei dieser, sondern auch bei Katharina Grosse Freie Kunst an der Hochschule für Künste Bremen. Bereits mehrfach wurde sie ausgezeichnet, u.a. mit dem Willi-Oltmanns-Preis für Malerei. Ihre Werke sind z.B. in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages in Berlin, den Städtischen Galerien Bremen und Delmenhorst sowie im Frissiras Museum in Athen vertreten.

Über die Edition

Unter den Top-10-Alben der Künstlerin Simone Haack befindet sich eines des gerade verstorbenen Musikers Scott Walker: „Scott 3“. Vom Cover schaut er uns, Kinn in die Hand gestützt, aus der Pupille des weit geöffneten Auges einer Frau an. Diese Ambivalenz findet sich auch in Haacks eigenen Werken wieder. Betrachtet uns „Die Andere“ nur selbstbewusst oder liegt nicht auch Vorsicht in ihrem von gleißendem Licht in Szene gesetzten Gesicht? Und wie ist der leere Blick des „Maskenmannes“ zu deuten, bei dessen Betrachtung uns ein undefinierbarer Schauer überkommt? Haacks Radierungen sind – wie ihre Malereien – handwerklich meisterhaft umgesetzt. Sie betören und verunsichern uns gleichzeitig, und das auf eine herausfordernde Art und Weise, wie nur gute Kunst es kann.

Ausstellungen (Auswahl)

2019, Paradise Lost, Galerie Herold Bremen; Blaue Stunde, Galerie Schmalfuss Berlin
2018, Essen ‒ Not, Kult, Lust, St. Marienkirche, Frankfurt (Oder); Preparing For Darkness, Kühlhaus, Berlin
2017, Art Karlsruhe; Après nous le déluge, Galerie Moderne, Silkeborg (Dänemark); Hinterland, Galerie Obrist, Essen; 3rd Award of European Painting, Frissiras Museum, Athen
2015, Museum Junge Kunst, mit Uta Zaumseil, Frankfurt (Oder); Städtische Galerie (Galeria BWA), mit Uta Zaumseil, Zielona Gora (Polen)
2014, Weiße Schatten, Galerie Obrist, Essen; Eiszeit, Galerie Anke Zeisler, Berlin; Salad Days, Kunstverein Heinsberg; Galerie Artdocks, Bremen, mit Marikke Heinz-Hoek
2012, Die Anderen, Galerie beim Steinernen Kreuz ‒ Brigitte Seinsoth, Bremen
2011, Zwielicht, Kunstsammlung Gera; Technology Won’t Save Us, Art Suites Gallery, Istanbul, im Rahmen der Istanbul Biennale
2010, I’m Not There, Collegium Hungaricum, Berlin
2009, Wo soll ich hin?, Städtische Galerie, Bremen
2008, Stiftung Burg Kniphausen, Wilhelmshaven; Frauenbilder, Kunsthalle Lingen
2007, Bremer Landesvertretung in der EU, Brüssel
2006, Galerie Moderne, Silkeborg (Dänemark); Künstlerstätte Stuhr-Heiligenrode

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